Schönstatt-Bewegung im Madonnenland
Am 18. Oktober 1914 wagt Pater Josef Kentenich in Schönstatt – ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz am Rhein – mit einigen Studenten den ersten Schritt zur Gründung der Schönstatt-Bewegung. In der kleinen ehemaligen Michaelskapelle schließen sie ein Bündnis mit Maria, das „Liebesbündnis“. Sie bitten die Gottesmutter, in dieser Kapelle in besonderer Weise als Erzieherin wirksam zu sein. Hier soll ein Gnadenort werden, an dem viele tiefer zu Gott finden. Dafür wollen die Jugendlichen sich einsetzen durch Gebet, Taten der Liebe und apostolischen Einsatz für andere. Was damals geschah, zieht Kreise bis heute.
Die Schönstattkapelle in Waldstetten im Madonnenland – 1982 eingeweiht – ist eine Nachbildung des Gnadenheiligtums in Schönstatt.
Um diese Kapelle gruppieren sich Menschen jeden Alters, ob verheiratet und mit Familie, als Priester oder Schwester. Als allein in der Welt lebende Person, Jugendliche die sich für ihren Glauben einsetzen wollen, Frauen und Mütter die von innen her das Leben Ihrer Familie prägen.
Was sie alle eint ist die Quelle des Liebesbündnisses mit Maria und dadurch die Verlebendigung des Taufbündnisses. So erhält der Glaube ein Mehrwert und eine Kraft Zeugnis für Gott und Göttliches zu geben.
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